29. September 2026

Erfolgreicher Förderantrag für das Freibad

Erfolgreicher Förderantrag für das Freibad - Fridingen erhält vom Bund 524.000 Euro für die Instandhaltung!

Eine sehr erfreuliche Nachricht erreichte die Verwaltung in der zurückliegenden Woche. Die Stadt erhält für eine neue Folierung des Schwimmbeckens sowie die Herstellung von Barrierefreiheit eine Förderung des Bundes in der beachtlichen Höhe von 524.000 Euro. Es handelt sich dabei um die bis dato größte Zuwendung für unser städtisches Freibad. Mit diesem erheblichen Zuschuss rückt die Sanierung und Modernisierung dieser wichtigen lokalen Infrastruktureinrichtung in greifbare Nähe. Zugleich ist damit eine Perspektive eröffnet, um mittelfristig Kosten für die alljährlich anfallenden Fliesenerneuerungen und die hohen Wasserverluste einsparen zu können. 

Die positive Bescheidung des Förderantrags aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten - Schwimmbäder“ stellt einen großartigen Erfolg dar. Nach dem außerordentlichen Zuschuss 2021 für die Sepp-Hipp-Sporthalle in Höhe von 2,25 Mio. Euro fließt damit in kurzem Zeitabstand erneut eine außerordentliche Förderung zum Erhalt unserer Freizeitinfrastruktur nach Fridingen. Eine tolle Botschaft und ein schönes Geschenk im Jubiläumsjahr „50 Jahre Fridinger Freibad.“ 

Die bundesweite Resonanz für dieses Förderprogramm ist einmal mehr überwältigend gewesen und war letztlich um ein Vielfaches überzeichnet. Fast 1.000 Anträgen mit einem Volumen von rund 3,2 Milliarden (!) Euro sind hierbei allein für die Modernisierung und Erhaltung von Bädern eingereicht worden. Davon hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags am 23. September lediglich insgesamt 195 Projekte mit einem finanziellen Gesamtvolumen von 250 Mio. Euro bewilligt. In Anbetracht dessen nunmehr für eine Förderung ausgewählt worden zu sein, zeigt auch dass man in Berlin unseren gut begründeten und ausgearbeiteten Förderantrag anerkannt hat. 

Die Verwaltung wird mit Erhalt des Förderbescheids noch in diesem Jahr in konkrete Planungen eintreten, um die erforderlichen Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen in Angriff nehmen zu können. Mit dem gewährten Zuschuss, der bereits angelaufenen Spendenaktion des Fördervereins sowie finanziellen Eigenmitteln ist es nunmehr realistisch, diese notwendigen Maßnahmen in zeitnaher Perspektive umzusetzen. Dies erscheint mit dem notwendigen Vorlauf aller Voraussicht nach bereits im Jahr 2028 möglich.