Vor wenigen Tagen konnte mit dem Wanderparkplatz „Am Antoni“ eine weitere größere Baumaßnahme in diesem Jahr rechtzeitig vor dem Beginn der Spielzeit im Steintäle sowie zum Start der diesjährigen Wandersaison fertiggestellt und für die allgemeine Öffentlichkeit freigegeben werden. Über die gelungene Inwertsetzung freuten sich mit der Stadtverwaltung sowohl das verantwortliche Planungsbüro Langenbach aus Sigmaringen sowie Vertreter der bauausführenden Firmen.
Zielsetzung der Stadt war es, nachdem man 2025 die städtebaulichen Erneuerungsmaßnahmen im Sanierungsgebiet „Ob der Stadt/Panoramastraße/Kirchberg“ abschließen konnte, diese vormals geschotterte Stellfläche nicht nur neu zu gestalten, sondern mit einer baulichen Maßnahme auch eine wesentliche Qualitätsverbesserung für die Zukunft herbeizuführen. Aufgrund der topographischen Lage stellte sich in der Vergangenheit gerade die Entwässerungssituation als nicht optimal und damit verbesserungsfähig dar. Vornehmlich bei Starkregen gab es immer wieder Schwierigkeiten mit Ausschwemmungen bzw. Kiesansammlungen. Der Charakter eines Wanderparkplatzes sollte aber explizit beibehalten werden und eine hochwertige LED-Beleuchtung dann für eine optimale Ausleuchtung sorgen.
Im Rahmen der Ausschreibung entschied man sich für die Variante „Schrägparkplätze“ unter Beibehaltung des bisherigen seitlichen Parkens. Getrennt durch eine Grünachse welche auch als Mulde dient, wird der Verkehr nunmehr zukünftig in Kreisform um die Parkfläche herumgeführt, so dass keinerlei Konfliktsituation entsteht.
Äußerst erfreulich ist, dass die Stadt im Rahmen des letztjährigen Tourismusinfrastrukturprogramms des Landes für die Erneuerung dieses Wanderparkplatzes als eines von 36 kommunalen Vorhaben in Baden-Württemberg hierfür einen beträchtlichen Zuschuss in Höhe von knapp 170.000 Euro erhielt, wofür man dem verantwortlichen Ministerium für Wirtschaft und Tourismus auch sehr dankbar ist.
Aufgrund stabiler Wetterverhältnisse schritten in den zurückliegenden Wochen die baulichen Maßnahmen bestens voran, so dass die Inbetriebnahme sogar vor dem Bauzeitenplan erfolgen konnte. Ein Dank gilt den bauausführenden Firmen Friedrich Stingel GmbH aus Schwenningen/Heuberg, der örtlichen Elektrofirma Beier sowie Fachplaner Torsten Novinsky vom Ingenieurbüro Langenbach für die guten und zügigen Ausführungsarbeiten.