17. Oktober 2023

Wohnraum für Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung gesucht

Wie gegenwärtig auch den Medien zu entnehmen ist, spitzt sich die Flüchtlingssituation unverändert zu. Die allgemeine Lage stellt sich ernst und herausfordernd dar. In einem Ausmaß wie zuletzt 2015/2016 sind die Landkreise, Städte und Gemeinden aufgefordert, neben den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine vermehrt auch wiederum asylsuchende Menschen unterzubringen. Sowohl der Wohnraum für die Anschlussunterbringung wie auch die Belegungskapazitäten in den Gemeinschaftsunterkünften wird immer knapper bzw. ist vielfach ausgereizt. Aufgrund von Erfahrungswerten und seriösen Prognosen muss für dieses Jahr nochmals von einem weiteren Anstieg der absoluten Zahlen ausgegangen werden.

Entsprechend einem festgelegten prozentualen Schlüssel werden die Flüchtlinge auf die Landkreise verteilt und sind letztlich in den Städten und Gemeinden unterzubringen. Im Sinne der Solidarität und Ausgewogenheit geschieht dies in unserem Landkreis gleichfalls nach einem Schlüssel, der sich entsprechend der Einwohnerzahl bemisst.

In der Vergangenheit konnten wir in Fridingen unser „Soll“ stets erfüllen. So gelang es in den vergangenen Monaten zahlreiche Menschen in städtischen bzw. auch angemieteten Räumlichkeiten sowie in privaten Wohnungseigentum unterzubringen. Für die diesbezügliche Unterstützung und Bereitschaft möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bedanken. 

Mit dem Anstieg der Flüchtlingszahlen benötigen wir vor Ort aber weiteren Wohnraum für geflüchtete Menschen, um unseren solidarischen Verpflichtung gegenüber dem Landkreis nachkommen zu können. Die Stadt bittet deshalb eingehend darum, dass wer eine freie Wohnung (mit separat nutzbarer Küche und Bad/WC) oder gar ein leerstehendes Haus zur Verfügung stellen kann, sich mit der Stadtverwaltung unter der Tel.Nr.: 07463/837-11 oder unter der E-Mail schwarz@fridingen.de in Verbindung setzt.