04. Mai 2022

Erster Abschnitt des Sanierungsgebiets „Altstadt III/Panoramastraße/Ob der Stadt“ in Fridingen fertiggestellt und wiederum für den öffentlichen Straßenverkehr freigegeben

Vor wenigen Tagen wurde mit dem Straßenzug „Ob der Stadt“ der erste Abschnitt des örtlichen Sanierungsgebiets durch die bauausführende Firma Delhey Bau aus Zoznegg, sowie unter Anwesenheit von Vertretern des verantwortlichen Planungsbüros Langenbach aus Sigmaringen und der Stadt für den allgemeinen Publikumsverkehr freigegeben. Bürgermeister Stefan Waizenegger dankte allen Beteiligten für den reibungslosen und zügigen Ablauf der Arbeiten auf der Baustelle. In seinen Dank schloss er auch die betroffenen Anwohner für das erbrachte Verständnis mit ein, mussten sie in den zurückliegenden Wochen doch mit mancherlei Einschränkungen leben. Die Erneuerung diesen Straßenzuges, so der Schultes, bringe eine erhebliche Verbesserung der Verkehrsqualität des motorisierten sowie des Fußgängerverkehrs mit sich.

So hatte doch der allgemein schlechte bauliche Straßenzustand mit unebenen Belägen und teilweise ausgebrochenen Randeinfassungen, sowie auch der maroden Versorgungsleitungen im öffentlichen Bereich einen grundhaften Ausbau zwingend erforderlich gemacht. Im Zuge der baulichen Umsetzung wurden nunmehr die Kanal- und Wasserleitungen sowie auch die Hausanschlüsse samt der Fahrbahnoberfläche umfassend erneuert und dabei auch eine Neugestaltung des Straßenraums vorgenommen. Die Breite der Straße mit 5 Metern und der dort bereits befindliche Gehweg in einer Breite von 1,5 Metern sind beibehalten worden. Aufgrund funktionaler Mängel zeigte sich im Laufe der Bauausführung, dass zudem eine umfassende Erneuerung der Stützmauer zum Litschenberg unumgänglich war. Hierdurch bedingt verlängerte sich die Fertigstellung dieses Bauabschnitts noch etwas, so dass das Aufbringen der Fahrbahndecke erst in diesem Monat erfolgen konnte.

Bereits im März begannen in der Panoramastraße die Bauarbeiten für den zweiten Sanierungsabschnitt. Aufgrund der topographischen Gegebenheiten und den allgemeinen Straßenverkehrsverhältnissen handelt es sich hierbei um eine sehr anspruchsvolle Maßnahme, die mancherlei Beeinträchtigungen während der Bauausführungen mit sich bringen wird. Insgesamt beläuft sie sich die fortgeschriebenen Kosten für das Sanierungsgebiet auf etwas mehr als 2,4 Mio. Euro. Erklärtes Ziel ist es, die Gesamtmaßnahme bis spätestens zum Frühjahr 2024 abzuschließen.