Namensführung bei der Eheschließung

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Namensrecht bei der Eheschließung
In der Ehe führt jeder Ehegatte seinen Namen nach dem Recht des Staates, dem er angehört. Besitzen beide Ehegatten die deutsche Staatsangehörigkeit, so kann nur das deutsche Recht zur Anwendung kommen. Ist ein Ehegatte oder sind beide Ehegatten Ausländer, so kann durch gemeinsame Erklärung bestimmt werden, dass für die künftige Namensführung das Recht des Staates gilt, dem einer der Ehegatten angehört oder deutsches Recht, wenn einer seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat.

Namensführung nach deutschem Recht
Ehegatten können durch eine gemeinsame Erklärung gegenüber dem Standesbeamten bei oder nach der Eheschließung den Geburtsnahmen eines Ehegatten zum gemeinsamen Ehenamen bestimmen. Ebenso kann der zum Zeitpunkt der Erklärung geführte Familienname eines Ehegatten zum gemeinsamen Ehenamen bestimmt werden. Wird keine Erklärung abgegeben, behält jeder Ehegatte den bisherigen Namen.
Der Ehegatte, dessen Geburts- oder Familienname nicht Ehename wird, kann seinen Geburts- oder Familiennamen dem Ehenamen anfügen oder voranstellen. Die Hinzufügung kann einmal widerrufen werden. Eine weitere Voranstellung oder Anfügung ist nicht mehr möglich.

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