Neuer Unimog für den städtischen Bauhof in Betrieb gestellt

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Ein erfreuliches Ereignis für die Stadt, insbesondere für unseren Bauhof, stellte zum Jahresende die Auslieferung und Inbetriebnahme des neuen Unimogs dar. In Anwesenheit zahlreicher Gemeinderätinnen und Gemeinderäte wurde das Fahrzeug von der Firma SKWS Knoblauch aus Immendingen vor Ort übergeben. Mit dem neuen Unimog, so Bürgermeister Stefan Waizenegger, hat der Bauhof ein hervorragend geeignetes Fahrzeug erhalten, welches für die örtlichen Gegebenheiten bestens geeignet ist. Er freue sich auch darüber, dass sich die Bemühungen um finanzielle Zuschüsse ausgezahlt hätten und bedankte sich hierfür nochmals ausdrücklich beim Land. Vor der anschließenden „Jungfernfahrt“ wurde das Fahrzeug dann dankenswerter Weise von Herrn Stadtpfarrer Gerwin Klose feierlich gesegnet, in der Hoffnung auf eine dauerhafte unfallfreie Nutzung.

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Seit geraumer Zeit beschäftigten sich Gemeinderat und Verwaltung eingehend mit dem Fuhrpark des städtischen Bauhofs. Neben den sonstigen etatmäßigen Anschaffungen in den zurückliegenden Jahren hatte man auch immer wieder die Fahrzeuge, als wichtige und unverzichtbare Arbeitsinstrumente, zur Beratung auf der Tagesordnung stehen. Gegenwärtig sind für den Bauhof regelmäßig vier Fahrzeuge im Einsatz, die in verschiedenem Gebrauchsalter sind und sich damit auch in einem unterschiedlich guten bzw. schlechten Gesamtzustand befinden.

Die Anschaffung eines neuen Unimogs war notwendig geworden, da sich beim Vorgängerfahrzeug gerade in letzter Zeit die Reparaturkosten einerseits gravierend erhöht und sich die Einsatzstunden anderseits drastisch verringert hatten. Auf Grundlage eines von der Verwaltung im Vorfeld erstellten „Fahrzeugkonzepts“ wurde deshalb bereits 2016 im Gemeinderat über eine Ersatzbeschaffung beraten und dabei erste Priorisierungen vorgenommen. Anhand eines detaillierten Anforderungskatalogs und Prüfschemas sind verschiedene in Frage kommenden Fahrzeugtypen verglichen und bewertet worden. Hierbei zeigte sich, dass sowohl für die hiesige Gemarkung wie auch die alltägliche Nutzung wiederum ein Unimog am besten geeignet wäre. Hierfür sprechen sowohl die topographischen Lageverhältnisse, als die zu leistende Einsatzpraktikabilität im Rahmen des Winterdienstes.

Mit der Bekanntgabe eines positiven Zuschussantrags Ende Juni dieses Jahres und der damit verbundenen Gewährung einer Finanzhilfe aus dem Ausgleichsstock des Landes in Höhe von 100.000 Euro konnte man im Gemeinderat die entsprechenden Beschlüsse fassen. Noch vor der Sommerpause wurde diese Anschaffung, einschließlich eines Satzes neuer Schleuderketten, zu einem finalen Angebotspreis von ca. 156.500 Euro vergeben.

Im Zusammenhang mit dem neuen Fahrzeug hat man sich zugleich ein Angebot für einen neuen Streuautomaten geben lassen. Ein Anbaugerät, welches aufgrund der Anfälligkeit des alten Streuers, gleichfalls noch in diesem Jahr dringlich getätigt werden musste. Hierbei wurden zwei unterschiedliche Angebote unterbreitet und zwar für einen Streuautomaten der „Marke Stratos S 17 (18)“ mit einer Vorrichtung für Feuchtsalz, sowie alternativ für einen ohne Feuchtsalz. Der bisherige Streuer kannte die Möglichkeit eines Feuchtsalzeinsatzes nicht. Die Verwaltung stellte dem Gemeinderat deshalb die Vor- und Nachteile der jeweiligen Varianten im Detail und im Vergleich dar. Da bereits schon einzelne Kommunen auf Feuchtsalz umstellten, konnte man deren Erfahrungswerte einfließen lassen. Auch wurde darauf hingewiesen, dass eine Nachrüstung zu einem späteren Zeitpunkt die Gemeinde vergleichsweise teurer käme. Dies und die aufgezählten Vorzüge für den Winterdienst, wie u.a. eine erhöhte Verkehrssicherheit überzeugten letztlich den Gemeinderat, so dass man sich einstimmig für die etwas teurere Anschaffung eines Streuers der Marke Stratos S 17 (18) mit Feuchtsalzvorrichtung zu einem Unkostenpreis von rund 22.000 Euro aussprach.

Insgesamt wurden somit für den neuen Unimog einschließlich der aufgezählten Gerätschaften im Haushaltsjahr 2017 finanzielle Mittel in einer Gesamthöhe von rund 180.000 Euro eingesetzt. Abzüglich des Zuschusses und den realistisch geschätzten Einnahmen aus dem Verkaufserlös des alten Fahrzeuges, fällt für den städtischen Haushalt damit eine finanzielle Eigenbeteiligung von ca. 60.000 Euro an.